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Die St. Georgsbasilika

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Die St. Georgsbasilika entstand als zweite Kirche auf der Prager Burg. Vom ursprünglichen Bau, der rund um das Jahr 920 von Fürst Vratislav I. gegründet wurde, blieben nur die Grundmauern erhalten. Im Rahmen des Gründung des Klosters im Jahre 973 wurde die Kirche erweitert und umgebaut.

Die St. Georgsbasilika

Die heutige romanische Gestalt mit Hauptapsis und zwei Türmen stammt aus dem Umbau nach einem verheerenden Brand im Jahre 1142. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts kamen die Kapelle der hl. Ludmilla und der Eingangsportikus auf der Westseite hinzu. Im Frühbarock wurde die heutige markante Vorderfront angebaut, wobei damals auch das gesamte Kloster umgestaltet wurde. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts schloss der Architekt F. M. Kaňka an die Kirche die barocke Kapelle des hl. Johannes von Nepomuk an. Nach dem zerstörerischen Aufenthalt von Soldaten im Kloster Ende des 18. Jahrhunderts, wurde die Kirche in den Jahren 1887 – 1908 nach dem Entwurf von F. Mach, der bestrebt war, der Kirche ihre romanische Gestalt zurückzugeben, saniert. In den Jahren 1969 – 1975 wurde auch das Kloster rekonstruiert und für die Ausstellung alter böhmischer Kunst der Nationalgalerie angepasst. Heute finden in den Räumlichkeiten des Klosters kurzfristige Ausstellungen statt.

Das Interieur der Basilika ist im romanischen Stil, also sehr schlicht und monumental. Im Hauptschiff befinden sich Grabsteine der Angehörigen des Adelsgeschlechts der Přemysliden, unter anderem von Fürst Vratislav I., dem Vater des hl. Wenzels.

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